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FAQ

FAQ

In unserem FAQ-Bereich finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um unsere Labordiagnostik, Kooperationsmöglichkeiten und Leistungen. Sollten weitere Fragen offenbleiben, kontaktieren Sie uns gerne direkt.

Allgemeine Fragen

Für fachliche Rückfragen oder eine individuelle Beratung können Sie sich gerne an unsere Beraterin Katharina Stövhase wenden. Sie erreichen sie unter katharina.stoevhase@verisana.de. Gerne können Sie per E-Mail einen Termin vereinbaren.

Für kurze, konkrete Rückfragen zu einem bestehenden Befund, die keine ausführliche Beratung erfordern, können Sie sich alternativ direkt an unser Labor wenden: labor@verisana.de



Wir versenden unsere Testkits europaweit. Innerhalb von Deutschland sowie nach Österreich und in die Schweiz erfolgt der Versand zu festen Konditionen. Für andere europäische Länder können die Versandkosten variieren. Gerne informieren wir Sie im Vorfeld individuell über die anfallenden Versandkosten für Ihr Zielland.



Die Testkits können sowohl an Praxen, Unternehmen oder Einrichtungen geliefert werden – auch in größeren Mengen – als auch direkt an Kund*innen oder Patient*innen nach Hause. Die Versandlösung wird individuell im Rahmen der Zusammenarbeit abgestimmt.

Unsere Testkits sind standardmäßig auf Deutsch und Englisch verfügbar. Für Speichel- und Stuhltests stellen wir zusätzlich Unterlagen auf Französisch bereit. Bei Bedarf weiterer Sprachen kann dies individuell geprüft werden.

Nein. Im Rahmen einer direkten Zusammenarbeit (außerhalb des Affiliate-Programms) sollte die Bestellung nicht über die reguläre Verisana-Website erfolgen. Die dort angebotenen Testkits richten sich an Endkund*innen und sind nicht Teil individueller Kooperationsmodelle. Wenn Kund*innen selbst über die Website bestellen, erhält die jeweilige Praxis oder der Partner keinen Zugriff auf die Befunde. Damit die Ergebnisse vorliegen, erfolgt die Bestellung über den jeweiligen Partner.



Die Haltbarkeit hängt von der Art des Testkits ab. Speichel- und Stuhltests haben in der Regel keine feste Haltbarkeitsbegrenzung. Blutprobenröhrchen haben üblicherweise eine Haltbarkeit von etwa einem Jahr. Abstrichsets, zum Beispiel für Candida, sind meist ein bis zwei Jahre haltbar. Die genaue Haltbarkeit ist jeweils auf dem Testkit angegeben.



Hormonspeicheltests

Bei unseren Hormonspeicheltests kommen je nach Parameter unterschiedliche immunologische Analysemethoden zum Einsatz.

Der überwiegende Teil der Hormone im Speichel wird mittels ELISA (Enzyme-Linked Immunosorbent Assay) bestimmt. Dieses Verfahren basiert auf einer Antigen-Antikörper-Reaktion, bei der ein Enzym eine messbare Farbreaktion erzeugt.

Für Östradiol (E2) und Testosteron wird ein Lumi-Assay-Verfahren (Lumineszenz-Immunoassay) verwendet. Auch dieses basiert auf einer Antigen-Antikörper-Reaktion, nutzt jedoch anstelle einer Farbreaktion ein Lumineszenzsignal zur Messung.

Beide Verfahren ermöglichen eine quantitative Bestimmung von Hormonen im Speichel.

Darmgesundheitstests

Die Stuhldiagnostik basiert auf einer Kombination mikrobiologischer, immunologischer und molekularbiologischer Verfahren.

Zur Bestimmung von Bakterien und Pilzen werden kulturelle mikrobiologische Verfahren eingesetzt, bei denen Mikroorganismen angezüchtet und differenziert werden.

Für den Nachweis spezifischer Erreger, wie beispielsweise Parasiten oder bestimmte Bakterien, kommen molekularbiologische Verfahren wie die PCR (Polymerase-Kettenreaktion) zum Einsatz.

Zur Bestimmung von Entzündungsmarkern und anderen funktionellen Parametern werden immunologische Testverfahren verwendet, beispielsweise ELISA-basierte Methoden für Marker wie Calprotectin, Zonulin oder sekretorisches IgA.

Ergänzend können mikroskopische Untersuchungen durchgeführt werden, etwa zum Nachweis von Parasiten oder Wurmeiern.

Die Kombination dieser Methoden ermöglicht eine differenzierte Analyse der Darmflora, von Entzündungsprozessen sowie von funktionellen Parametern.

Haarmineralanalyse

Unsere Haarmineralanalyse wird in Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Labor Trace Elements durchgeführt, einem zertifizierten klinischen Labor.

Zur Bestimmung von Mineralstoffen, Spurenelementen und Schwermetallen wird die ICP-Massenspektrometrie (Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry, ICP-MS) eingesetzt. Dieses Verfahren ermöglicht die präzise Messung auch sehr niedriger Konzentrationen.

Vor der Analyse wird die Haarprobe mittels temperaturkontrollierter Mikrowellen-Digestion vollständig aufgeschlossen, um die enthaltenen Elemente messbar zu machen.

Die Analyse erfolgt unter kontrollierten Reinraumbedingungen, um Kontaminationen zu vermeiden. Zusätzlich werden standardisierte Qualitätskontrollen durchgeführt, unter anderem mit NIST-rückführbaren Referenzmaterialien sowie regelmäßigen Kontrollmessungen.

Diese Verfahren gewährleisten eine reproduzierbare und präzise Bestimmung der enthaltenen Elemente.